Laila & Chester - 12.04.19 - Boxer Nothilfe Deutschland e.V.

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Laila & Chester - 12.04.19

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12.04.2019



Es ist ja wirklich erstaunlich, aber unsere Laila ist stolze 15,5 Jahre und mal abgesehen von ihrer Inkontinenz und etwas wackeligen Hinterläufen - besonders beim Treppensteigen braucht sie Hilfe, weshalb wir wieder überall Kindersicherungen angebracht haben, so dass Laila nicht unbeaufsichtigt eine Treppe geht, also abgesehen davon, erfreut sie sich eines ruhigen Rentnerlebens mit kurzen Schnupperspaziergängen und ausgedehnten Schlummerchen im kuscheligen Körbchen.

Aber, wenn sie beim Gassi das Balli sieht, erwacht immer noch der Spieltrieb und sie wagt ein paar mehr oder weniger viele schnelleeuphorische Hüpfer und versucht sogar ab und an, dem Chester den Ball abzujagen. (Wenn er gerade sozial drauf ist, darf sie ihn sogar haben - da ist er ganz Kavalier).

Beim Fressen ist sie jetzt richtig - wir Franken sagen "gneschick" - also "speziell", es muss schon was aus der Küche oder
ein wohlriechendes Fleischerle drin sein, sonst verschmäht sie es. Wenn es gar nicht geht, lässt sie sich schon mal mit dem Suppenlöffel von Frauchen füttern - also die volle Aufmerksamkeit :-). Aber wenn Herrchen ein feines Fleischerle reintut, schleckt sie alles raus - dann geht Chester leer aus.

Das kann Chester nicht passieren, er frisst immer noch mit Leidenschaft alles, was Frauchen so herbeizaubert und dann schleckt er anschließend Lailas Schüssel sauber, damit nix umkommt.

Er ist immer noch ein großer Läufer und dreimal die Woche sind 2-3 Stunden flottes Wandern ein Muss, sonst ist er nicht ausgelastet und hat nur Blödsinn im Kopf. Ansonsten genügt beim normalen Gassigehen, dass er mehrmals dem Ball hinterher jagt. Seit er den Ball hat, sind ihm Artgenossen, Fußgänger und Autos total egal. Er ist richtig fixiert auf den roten Ball und hat einen Mordsspaß dabei.
Nach getaner Arbeit liebt er es, sich bei Frauchen anzukuscheln und er hat deshalb eine Matratze neben Frauchens Bett - also fast so gut wie "drin" :-).

Obwohl er ja jetzt auch schon 10,5 Jahre ist, ist er immer noch unser Baby. Kommen aber kleine Kinder zu Besuch benimmt er sich, wie der große Beschützer, ist rücksichtsvoll und vorsichtig. Es darf nur kein Kind weinen, das kann er nicht leiden, da hat er immer Sorge, dem Kind tut was weh und dann ist er ganz aufgeregt und es muss erst die Situation besprochen werden, dann ist es für ihn ok.

Im Nachbarsgarten kennt er alle Hühner und die Hauskatze. Sehr zur Belustigung der Nachbarin, kann er die Hühnerneuzugänge erkennen und verbellt diese, ebenso wie die "zugezogene" Katze der Nachbarn (obwohl diese fast gleiche Färbungen haben). Den Nachbarshund mag er gerne, auch wenn diese nicht so kontaktfreudig ist. Aber es ist ja ok, wenn beide in ihren Gärten liegen und die Sonne genießen, ohne dass es Streit oder Gebell gibt.

Und im Garten liegen, die Sonne genießen und Frauchen beim Arbeiten zusehen, das steht jetzt ja hoffentlich bald wieder auf dem Programm, letztes Wochenende gab es schon einen Vorgeschmack auf Sommer!!!

So, das ist alles, was ich grade weiß :-)
Unser beiden haben hier ein gemütliches Boxerleben und wir genießen jeden Tag und sind stolz auf unsere Senioren.


Gabi Berner



 
 
 
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