Rufus - 10.03.19 - Boxer Nothilfe Deutschland e.V.

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Rufus - 10.03.19

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10.03.2019
 

Rufus fast 14 Jahre


Leider mussten wir am 25. Februar unseren lieben Rufus einschläfern lassen.

Zu seinem alters- und gesundheitsbedingten schlechten Zustand kam eine schwere Bronchitis von der er sich leider nicht mehr erholte.

Unsere Tierärztin hatte nochmals alles unternommen und wollte nichts "unversucht" lassen, äusserte aber bereits am Sonntag, 24. Februar, die Befürchtung, dass der Senior, sich nicht mehr erholen würde.

Wir sind unendlich traurig dass wir unseren lieben Bub, der in zwei Wochen 14 Jahre alt geworden wäre, haben gehen lassen müssen, sind aber auch gleichzeitig unendlich dankbar für die Augenblicke, die wir mit ihm hatten.

Er war so ein tolles und liebes Familienmitglied und wir vermissen ihn sehr.

Mit traurigen Grüßen

Tina und Wolfgang H.

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Hintergrund:

Mit diesem Text stand Rufus 2017 unter "Zuhause gefunden" auf unserer Homepage:

17.12.17

Unsere Mitglieder Tina und Wolfgang wollten eigentlich zur Hündin Emeliy Rose keinen zweiten Hund mehr dazu nehmen.

Aber das Schicksal von Rufus berührte sie doch sehr und sie nahmen daher Kontakt zu uns auf. Rufus wechselte direkt von seiner Abgeberin in das neue Zuhause. Wir hatten schon damit gerechnet, dass ein Senior das eine oder andere Wehwehchen hat. Jedoch waren wir alle sehr betroffen, dass Rufus, der nach Angabe seiner Abgeberin nur selten beim Tierarzt war und keine wesentlichen Erkrankungen haben sollte, sich als gesundheitliche Großbaustelle erwiesen hat. Wir sind sehr froh, dass Tina und Wolfgang sich davon nicht abschrecken lassen und nun systematisch alle erforderlichen Untersuchungen und Massnahmen ergreifen, um den gesundheitlichen Zustand zu verbessern. Rufus wird dort seinen Lebensabend gut behütet und liebevoll betreut verbringen dürfen. Tina und Wolfgang sagen wir dafür ganz herzlichen Dank!

„Rufus gewöhnt sich so langsam bei uns ein. Er muss eben auch bei uns gewisse Regeln einhalten, damit das Zusammenleben mit einem so stark inkontinenten Hund auch funktioniert. Das Sofa und das Obergeschoss unseres Hauses sind für ihn tabu, ebenso das Zimmer mit den Papageien. Aber der Bub lernt zum Glück schnell, auch wenn es ihn noch etwas stresst, dass wir abends im Obergeschoss verschwinden.

Wir haben inzwischen eine Kindersicherungstür angebracht, damit er uns nicht "folgen" kann. Die erste Nacht durfte er "nach langer Diskussion" mit nach oben, inzwischen klappt das Schlafen im Untergeschoss aber recht gut. Da er es sich in der ersten Nacht im Untergeschoss auf unserem Sofa bequem gemacht hatte, tragen wir nun sein Bett jeden Abend ins Esszimmer und verschließen die Wohnzimmertür.

Ansonsten ist Rufus ein wirklicher Pflegefall, der uns schon auch manchmal an unsere Grenzen bringt. Er muss täglich mehrmals gewaschen und gewindelt werden. Außerdem müssen wir beim Essen aus hygenischen Gründen aufpassen, dass Emely Rose nicht an seine Schüssel geht, die er vorher vollgesabbert hat. Sein Mundgeruch ist "unbeschreiblich". Er mag es auch überhaupt nicht wenn man ihn an den Lefzen anfasst, das tut ihm sehr weh, aber wir bleiben dran, das zu ändern. Im Moment laufen noch Laboruntersuchungen, er bekommt einen ACE-Hemmer für die Nieren und das Herz und wir hoffen, dass er bald so stabil ist, dass wir seine Großbaustelle Zähne angehen können.

Obwohl Rufus sehr viel Pflege und Zeit in Anspruch nimmt, wächst er uns jeden Tag mehr ans Herz. Er ist unglaublich liebenswert und auch unglaublich stur. Wenn er uns ansieht muss man ihn einfach lieb haben. Die große Liebe zwischen Emely Rose und Rufus wird es wohl nicht geben, aber sie vertragen sich soweit ganz gut. Auch Futterneid ist nicht vorhanden, so dass das Zusammenleben zwischen den beiden ganz gut funktioniert.


 
 
 
 
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